EF 2025 12 Gesamtausgabe
Der EXPERT FOCUS 2025 | Dezember steht Ihnen jetzt zur Verfügung. Darin finden Sie unter anderem folgende Themen:
- Mögliche Fallstricke bei den Unabhängigkeitsbestimmungen
- Der künftige HWP-Band «Eingeschränkte Revision»
- Krisenplanung im Versicherungssektor
- Prüfungsplanung und Scoping nach ISA-CH 315 (Revised)
- Online-Steuererklärung für juristische Personen
Weiteres & Interdisziplinär
EXPERT FOCUS, EXPERT FOCUS
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, Französisch, Italienisch, pdf (6.37 MB)
23 beinhaltende Dateien
Beat Rüfenacht
Die Unabhängigkeit der Prüferin und des Prüfers ist eine fundamentale Voraussetzung dafür, dass sich die Adressaten ihrer Berichterstattung auf die gemachten Aussagen verlassen können. Der vorliegende Beitrag widmet sich möglichen Fallstricken i.Z.m. den Unabhängigkeitsbestimmungen im Kontext der eingeschränkten und der ordentlichen Revision im Sinne von Art. 727 bzw. Art. 727a OR mit Fokus auf Gesellschaften, die nicht Gesellschaften des öffentlichen Interesses sind (Non-PIE)[1].
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (168.52 KB)
Thorsten Kleibold
Mit der auf den 1.Januar 2023 in Kraft getretenen Revision des Aktienrechts hat der Gesetzgeber auch den Anwendungsbereich der eingeschränkten Revision ausgeweitet. Aufgrund dessen wurde der HWP-Band «Eingeschränkte Revision» überarbeitet. Dieser Beitrag bietet einen ersten Überblick zu den neuen Inhalten, welche die Flexibilität des SER widerspiegeln und praxisrelevante sowie durch das revidierte Aktienrecht bedingte Interpretationsfragen sachgerecht aufgreifen.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (153.91 KB)
Daniel Bättig
Das Ziel dieses Artikels besteht darin, den hiesigen Revisionsmarkt basierend auf einer detaillierten Auswertung aktueller Handelsregisterdaten in seinen wesentlichen Zügen zu charakterisieren und so zu einem besseren Verständnis von Nachfrage und Angebot beizutragen, insb. in Bezug auf die in der bisherigen Literatur vernachlässigten nicht kotierten Unternehmen.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (219.79 KB)
Michael Piller
Nicht nur Banken, auch Versicherer können in Finanzkrisen ins Straucheln geraten – mit potenziell gravierenden Folgen für die Volkswirtschaft und Versicherte. Der vorliegende Artikel zeigt, wie die Schweiz mit neuen gesetzlichen Vorgaben auf diese Risiken reagiert und warum Stabilisierungs- und Auflösungspläne künftig zum Pflichtprogramm für relevante Versicherer gehören. *
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (156.98 KB)
Michael Piller
Les banques, comme les assureurs, peuvent vaciller en cas de crise financière, avec des conséquences potentiellement graves pour l’économie et les assurés. Cet article montre comment la Suisse répond à ces risques par de nouvelles dispositions légales et pourquoi les plans de stabilisation et de résolution feront désormais partie du programme obligatoire des assureurs concernés. *
Veröffentlicht am 01.12.2025, Französisch, pdf (153.07 KB)
Nadine Kusche, Abetare Zymeri
In diesem Artikel werden die TCFD-Empfehlungen und der klimabezogene ISSBStandard IFRS S2 miteinander verglichen. Es werden dabei Ähnlichkeiten festgestellt, die konzeptionelle Basis der ISSB-Standards hervorgehoben, Bereiche erläutert, in denen IFRS S2 die empfohlenen TCFD-Angaben erweitert, und die gesetzlichen Anforderungen in der Schweiz beschrieben.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (209.2 KB)
Nadine Kusche, Philippe d'Aumeries
Cet article propose un aperçu comparatif des recommandations de la Task Force on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD) et des normes climatiques de l’International Sustainability Standards Board (ISSB), en soulignant leurs similitudes et le cadre conceptuel de l’ISSB. Il synthétise les domaines dans lesquels la norme IFRS S2 intègre les informations recommandées par la TCFD, tout en expliquant leur articulation avec le cadre juridique suisse.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Französisch, pdf (204.03 KB)
Julian Zurkirchen
Der revidierte ISA-CH 315 führt einen fundamentalen Wandel in der Prüfungsplanung ein: weg von linearen Planungsschritten hin zu einem iterativen, spektrumsbasierten Ansatz der Risikobeurteilung. Diese Neuerung erfordert eine grundlegende Neuausrichtung der Prüfungsstrategie.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (163.49 KB)
Cynthia Jeraj-Häfliger, Melanie Mozzetti
Der IESBA Code of Ethics wird laufend überarbeitet, um die Unabhängigkeit des Berufsstands zu stärken. Neue Definitionen zu Public Interest Entity (PIE), Engagement Team und Group Audits sowie Anpassungen an technologische Entwicklungen fördern Vertrauen, Konsistenz und ethische Sicherheit und wurden in die Richtlinien zur Unabhängigkeit (RzU) überführt.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (190.96 KB)
Cynthia Jeraj-Häfliger, Melanie Mozzetti
Le Code de déontologie de l’IESBA est régulièrement actualisé pour renforcer l’indépendance de la profession. Les nouvelles définitions des sociétés d’intérêt public (PIE), des équipes de mission, des audits de groupe et l’adaptation technologique renforcent la confiance, la cohérence et la sécurité éthique. Ces principes ont été intégrés aux Directives sur l’indépendance (DI).
Veröffentlicht am 01.12.2025, Französisch, pdf (187.72 KB)
Raphael Butz, Quirin Meier
Seit dem 1.Januar 2025 werden Parteigutachten im Zivilprozess als Urkunden und somit als vollwertige Beweismittel anerkannt. Ihr Beweiswert hängt jedoch von diversen Kriterien ab, welche die Parteien aktiv beeinflussen können. Die Beweiskraft von Parteigutachten lässt sich gezielt stärken und deren prozessuale Stellung optimieren [1].
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (203.25 KB)
Giulia Neri-Castracane, Sara Andrade
Les fondations d’utilité publique, qui gèrent près de CHF 83,2 milliards, jouent un rôle stratégique dans la réalisation des objectifs de développement durables (ODD). Les investissements à impact offrent une approche novatrice pour générer un impact social et environnemental mesurable, tout en recherchant un rendement financier. Le cadre juridique mérite alors une interprétation dynamique.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Französisch, pdf (218.25 KB)
Stefan Oesterhelt, Susanne Schreiber
Eine grundsätzlich steuerneutrale Beteiligungsausgliederung kann zu einer steuersystematischen Realisation führen, wenn die übertragene Beteiligung bei der übernehmenden Gesellschaft über dem bisherigen Gewinnsteuerwert bilanziert wird. Es ist zwischen einseitiger und zweiseitiger Verbuchung zu unterscheiden. Erstere führt zu einem nach Art. 70 Abs. 2 lit. c DBG steuerbaren Aufwertungsgewinn bei der übertragenden Gesellschaft, Letztere zur Gewährung des Beteiligungsabzugs.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (287.07 KB)
Stefan Oesterhelt, Susanne Schreiber
Un démembrement de participations, en principe fiscalement neutre, peut entraîner une réalisation systématique, si la participation transférée est activée par la société reprenante à une valeur supérieure à celle retenue jusqu’ici pour l’impôt sur le bénéfice. La comptabilisation en partie simple génère pour la société transférante un bénéfice de réévaluation imposable (art. 70, al. 2, let.c, LIFD) et la comptabilisation en partie double ouvre droit à la réduction pour participations.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Französisch, pdf (291.87 KB)
Reto Schäppi, George Adamantidis
Das kantonale Steueramt Zürich unterstützt die Schweizerische Steuerkonferenz bei ihren schweizweiten Harmonisierungsbemühungen und setzt bei seiner OnlineDeklarationsapplikation für juristische Personen ZHcorporateTax auf die weiterentwickelten E-Government-Standards des Vereins eCH und die E-Bilanz des Vereins XBRL [1] Schweiz.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (188.17 KB)
Thomas Hug, Petrit Ismajli, Daniela Martinis-Arth
In Reaktion auf die OECD-Mindeststeuer implementieren verschiedene Kantone neue Förderinstrumente mit subventionsähnlichem Charakter, darunter auszahlbare Steuergutschriften (QRTC) und Direktzahlungen. Dieser Aufsatz untersucht und vergleicht die unterschiedlichen kantonalen Regelungen, um erste Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu beleuchten.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (337.32 KB)
Yasmine Weiser, Reto Eberle, T. Flemming Ruud
Im Zuge wachsender Erwartungen an nachhaltige Wertschöpfung gewinnen Nachhaltigkeitsinformationen an strategischer Relevanz – und damit auch die diesbezügliche ganzheitliche Prüfung, Berichterstattung und Kommunikation. Internationale Standardsetter, die Europäische Union und auch die Schweiz reagieren mit neuen Regulierungen. Für die Wirtschaftsprüfung entsteht damit ein spannendes zusätzliches Aufgabenfeld, das über die traditionelle Prüfung von Finanzinformationen hinausgeht.
Veröffentlicht am 01.12.2025, Deutsch, pdf (242.77 KB)
